Andreas Dibowski
Spitzensport & Ausbildung
Irenenhof
Hörpeler Weg 4a
21272 Döhle
 
Berichte 2014 auf einen Blick


Bericht aus Sopot und Pau

In der Euphorie der letzten Wochen ist der Bericht aus Sopot glatt untergegangen und das, obwohl Gutes zu berichten ist:

Mit Chardonnay und Tao de l`Ozean hatte ich das CIC1 geritten, bei dem Chad mit guten Leistungen 8.wurde. Tao konnte sich trotz einer fehlerfreien Runde im Springen und im Gelände nach einer spanniger Dressurvorstellung nicht mehr platzieren.

Da in diesem Jahr erstmalig das Eisenproblem bei It´s Me xx zu managen war, konnte auch mein kleiner Flitzer endlich mal ein Saisonfinale bestreiten. Im CCI3 rangierte er zwar nach der Dressur mit 52 Pkt nur im Mittelfeld, konnte sich aber dank einer Doppelnull im Gelände und im abschließenden Springen auf den hervorragenden 2. Platz nach vorne arbeiten.

Nach den konstanten 3-Sterne Erfolgen dieses Pferdes in diesem Jahr, scheint ein Einsatz im 4-Sterne Bereich durchaus realistisch, vor allem, wenn man erlebt, mit was für einer Freude und Leichtigkeit dieser kleine Blüter über die Kurse zu fliegen scheint.

Vor dem Pau Einsatz von FRH Butts Avedon war ich ein wenig hin und her gerissen. Die Saison war ja ein wenig unbeständig, auch wenn die letzten Ergebnisse Gutes erwarten lassen konnten. Die Frage war: Boekelo als Minimalziel den bequemen und geringen Aufwand, oder Pau als Herausforderung und dafür den Mehraufwand und die Mehrkosten in Kauf nehmen.

Ich entschied mich wieder einmal aus dem Bauch heraus, und das, obwohl mehrere Stimmen aus meinem direkten Umfeld Zweifel laut werden ließen.

Mein Bauch gab mir recht. Was dem Schwarzen sicher gut tat, war die Maximalbetreuung über die 14 Tage incl. Le Lion.

Das Pferd fühlte sich einfach wohl, und da wir bereits am Sonntag Abend in Pau waren, hatten wir auch optimale Bedingungen zur Gewöhnung. Jeden einzelnen Tag war Avedon locker und entspannt bei der Sache und als ich mit ihm die Dressur ritt, war es nicht anders, als ihn zu haus zu arbeiten.

Die 40 Pkt waren schon mal eine Aussage, die er mit einem dicken Ausrufezeichen im Gelände noch mal toppte. Der Schwarze war frisch, sprang überragend und galoppierte immer bergauf vor mir her, was es für mich leicht machte, ihn in die Linien und die Distanzen zu bringen, die ich mir vorgenommen hatte.

Am Ende waren wir nur 14 Sekunden über der Zeit, und das, obwohl ich zwei längere Wege in Kauf genommen hatte: Beim zweiten Wasser hatte ich mit Frieda im letzten Jahr einen ganz schlechten Moment und war daher etwas negativ vorbelastet. An der letzten Ecke fehlte mir schlicht die Risikobereitschaft, so kurz vorm Ziel noch was zu riskieren.




FRH Butts Avedon unterwegs im Gelände von Pau


Im Nachhinein, so wie Avedon bei mir war, hätte ich an diesem Tag sicher alles reiten können, aber man hat vor dem Start einen Plan und da bis zu dem Zeitpunkt meiner Vorbereitung nur ein einziger Starter ohne Hindernisfehler im Ziel war, schien mir mein selbst gestecktes Ziel einer sicheren Runde berechtigt.

Hätte wenn und aber, an Ingrid wäre ich auch ohne Zeitfehler nicht vorbeigekommen. Also war doch alles richtig.

Ein kleiner Fleck auf der sonst reinen Leistungsweste dieses Wochenendes waren die zwei Springfehler am Sonntag. Avedon begann gut und sicher, verlor aber die Lockerheit in der Distanz zur Dreifachen und fing danach an ein wenig gegen mich zu arbeiten. Das führte zu dem zweiten Fehler, den wir uns zwar noch leisten konnten, aber nicht haben wollten.

Egal, am Ende waren wir im CCI4 2. zum Sasionabschluss und das ist es, was bleibt und was wichtig war.

Bild: FEI / Trevor Hold

Dibo


Bericht aus Le Lion d'Angers

Nach dem Erfolg von Boekelo ging es am Dienstag Abend gleich wieder los zur Jungpferde-WM nach Le Lion ´de Angers. Mit Chadonnay de l´Ozean hatte ich ein Pferd qualifiziert, das sich besonders in dieser Saison sehr positiv entwickelt hat. Er ist sehr vermögend, geht eine ordentliche Dressur und ein gutes vorsichtiges Springen. Jedenfalls normalerweise.

Das bei einem Championat alles etwas anders kommen kann, habe ich dieses mal deutlich zu spüren bekommen.

Der große Schimmel war von der Kulisse im Dressurstadion so beeindruckt, das er nicht mehr vorwärts gehen mochte. Manche Pferde werden nervös, andere ziehen sich zusammen. So uns geschehen und dadurch nur 57 Pkt und weit unter seinen Möglichkeiten. Das war so ziemlich die schlechteste Dressur, der gesamten Saison.

Das Gelände war erwartungsgemäß lang und technisch anspruchsvoll gebaut. Am Samstag herrschten optimale Bedingungen und so absolvierten die meisten Pferde die ihnen gestellten Aufgaben beeindruckend sicher. So zum Glück auch Chad, der wie selbstverständlich alle Aufgaben meisterte und auch damit Null und auch in der Zeit ins Ziel kam.

Auf die Freude nach dem Gelände kam am Abend die Ernüchterung. Der Schimmel war lahm und ich konnte ihn am Sonntag zum Springen nicht mehr vorstellen.

Das sind die Kehrseiten unseres Sports und auch wenn ich zum Glück nur selten von solchem Unheil heimgesucht werde, ist jedes Mal ein Mal zu viel.

Chad blieb, wie abgesprochen, direkt in Frankreich bei meinem Partner, wo er genügend Zeit bekommt, sich zu regenerieren.

Durch meine Zwangspause bin ich bereits am Sonntag weiter nach Pau gefahren, wo ich mit FRH Butts Avedon, der bereits in Le Lion mit war, das diesjährige Saisonfinale im CCI4 bestreiten werde. Dibo


Bericht aus Boekelo und Ströhen

Hans Dampf beendete die überaus erfolgreiche Saison mit einem hervorragenden 9. Platz beim CCIO3 in Boekelo. Mit 47 Pkt. und Platz 16 von 93 Startern begann er mit der Dressur vielsagend. Im Gelände passierte mehr, als wir zu Anfang gedacht hatten. Der Boden war sicher nicht ideal, aber machbar und mit zwei längeren Wegen, um die mich die Trainer als Mannschaftsreiter nach dem Ausfall von Sandra Auffahrt gebeten hatten, kam Hans mit nur 10 Sekunden Zeitüberschreitung als eines der schnelleren Pferde sehr frisch ins Ziel. Für Irritation sorgte eine von mir umgerittene Flagge an einem schmalen Sprung. Es stand die Frage im Raum, ob ich noch zwischen den Flaggen gesprungen bin oder nicht. Glücklicherweise wurde das geklärt und wir rangierten uns auf dem 6. Platz nach dem Gelände weit vorne ein.

Bei so vielen Startern ist es normal, dass die vorderen Ränge nur zehntel Punkte auseinander liegen. Jeder Springfehler und jeder Zeitfehler wird teuer. Hans gab auch am Sonntag alles und ein Fehler kann immer schnell passieren. Ich kam an Sprung 6 ein wenig dicht und bekam die Hand nicht los, was bei dem Wallach sehr wichtig ist. Somit fingen wir uns eine Stange und noch ärgerliche 2 Sekunden ein, was aber am Ende nur drei Plätze gekostet hat.

Mit dem 9. Platz hat Hans sehr überzeugend seine überragende Klasse unter Beweis gestellt und ich bin jetzt schon gespannt darauf, wie es im nächsten Jahr weiter geht.

Alina ritt an diesem WE ebenfalls sehr erfolgreich mit ihrem Maddoxx in Ströhen.

In der komb. VA wurde sie mit 7,5 2. in der Dressur, mit 8,0 3. im Gelände. Nachdem sie einen Springfehler kassierte wurde sie aber noch an 4. Stelle in der Gesamtwertung platziert.

Am heutigen Dienstag breche in zu meiner letzten Tour in diesem Jahr nach Frankreich auf. Chardonnay de l´Ozean wird in Le Lion bei der WM der jungen Pferde starten und mit FRH Butts Avedon werde ich weiter zum CCI4 nach Pau fahren.

Dibo


Bericht aus Mechtersen, Valluhn und Waregem

Während ich in Waregem die deutschen Farben im Nationenpreis vertreten durfte, stellte Christin ein letztes Mal in dieser Saison B´Danny Boy im CIC1 in Mechtersen vor und setzte mit einem dritten Platz ihre gemeinsame Erfolgsserie fort.

In Valluhn hat Martin Butts La Jolie R im Nurmi-Projekt vorgestellt und die Pfg mit einer Gesamtnote von 8,13 erfolgreich abgeschlossen. Es waren u.a. Noten von 9 und 10 im Springen und Renngalopp dabei und machen die Förderung dieses Pferdes mehr als sinnvoll.


Martin unterwegs mit Butts La Jolie R / Bild: Ch. Jahnke



Die vorletzte Station in der Nationspreisserie fand im belgischen Waregem statt.

Ich durfte mit FRH Butts Avedon für die Mannschaft als erster Starter antreten und mit einer 38er Dressur nach Malmö wieder diese erste Disziplin für mich entscheiden. Leider haben wir dann am Samstag einen wirklich rabenschwarzen Tag erwischt und uns drei Fehler im Springen eingefangen. Es lief in der Vorbereitung einfach alles schief. Zeitverzug, zweimaliges Abreiten und eine Eröffnungsfanfare als ich nach dem Gruß starten wollte. Das war alles zuviel und der Schwarze war von der Rolle.

Dafür machte er am Sonntag wieder alles perfekt und schob sich von dem 11. Platz mit einer schnellen Runde noch auf den 6. Rang nach vorne.

Mit einer tollen geschlossenen Mannschaftsleistung mit meinen Kollegen Anna Marie Rieke (3.) , Josefa Sommer (7.) und Andreas Ostholt(1.) konnten wir auch diesen Nationenpreis für Deutschland entscheiden und damit den Vorsprung in der Serie vor dem Finale in Boekelo weiter ausbauen.




das siegreiche deutsche Team


Hans Dampf. Mit ihm läuft alles rund. Mit 43 Pkt ein 4. Platz nach der Dressur, 0 im Springen und die Führung. Im Gelände macht dieses Pferd einfach alles toll und er lief genauso sicher und schnell wie Avedon über den Kurs. Da keiner in dieser Pfg. die Zeit schaffte, zählte jede Sekunde und da hatte am Ende Andreas Ostholt dann doch die Nase um 4 Sekunden weiter vorne. Diesmal der 2. Platz für dieses Ausnahmepferd.

Die Herbsttour ist immer etwas eng und somit bin ich bereits am Mittwoch wieder nach Sopot unterwegs, wo It´s Me xx im CCI3, Tao de l´Ozean im CCI2 und Chardonnay de l´Ozean im CIC1 starten werde.

Dibo


Bericht aus Langenhagen

In Langenhagen hatte ich FRH Butts Avedon und Hans Dampf im CIC2, Chardonnay de l´Ozean und Tao de l´Ozean im CIC1 gesattelt.

Die Franzosen sollen sich auf das Saisonfinale in Le Lion bzw. Sopot vorbereiten. Mit Chad lief es fast nach Plan. Ordentliche Dressur, leider zwei Fehler im Springen aber solide und sicher im Gelände.

Mit Tao war ich etwas überrascht, wenn auch am Ende dann doch nicht. Von meinem Runterfaller in Helvoirt am Tiersprung war der Fuchs wohl doch noch etwas verunsichert, so das er sich schlicht weigerte, die tiefe bekannte Kanzel in Langenhagen herunterzuspringen. Sicherlich war er auch echt Überrascht, sollte aber dennoch auf meine Hilfen schneller reagieren. Im zweiten Anlauf klappte es dann, nur das das sofort anschließende Wasser im CIC1 wieder den selben Effekt hatte und der Fuchs auch dort dicht machte.

Hier muß ich noch einiges nacharbeiten und wieder Vertrauen aufbauen, bevor es zum CCI2 nach Sopot geht.

Mit Avedon bin ich wieder ganz gut beieinander, was zu einer ordentlichen Dressur (48 Pk), fehlerfreiem Springen und einer guten Runde im Gelände führte. Allerdings weit weg von den vorderen Plätzen.

Mit Hans ist es dann erheblich leichter, gute Punkte in der Dressur zu sammeln (42 Pkt). Fehlerfrei im Springen und auch zügig, wenn auch nicht in der Zeit im Gelände reichten für eine vordere Top Ten Platzierung.

Als Bonbon reichte die Leistung dann noch zum Gewinn des Landesmeistertitels von Hannover Bremen.


Bericht aus Strzegom – wieder zwei Siege

Ganz rund lief es dann wieder in Strzegom, wo ich It´s Me xx und FRH Eskadia im CNC3 und Barbados im polnischen Championat für Fünfjährige vorgestellt habe.

Der kleine Braune war wieder mal begeisternd. Völlig tiefenentspannt ging er seine Dressur, die leider nur mit 7,1 bewertet wurde und noch sicherer absolvierte er das Gelände. Auch hier war ich von der 7,2 eher enttäuscht, rangierte aber in der offenen Wertung sowohl nach der Dr als auch nach dem Gel an 4. Stelle. Das Springen fand ich ebenfalls klasse, auch wenn er einen Fehler machte. Am Ende wurden wir 3. in der offenen Wertung, was aber trotzdem den Sieg im Championat bedeutete, da die ersten beiden Pferde Hannoveraner bzw. Holsteiner Abstammung waren.

Itzi und Elsa zeigten beide im CNC3 eine tolle Performance. Itzi gewann erstmalig mit 48 Pkt die Dressur vor Elsa mit 49. Die beiden tauschten dann kurzfristig die Rangierung nach dem Springen, weil Elsa, wie fast immer Null blieb und Itzi einen Fehler machte. Das Gelände, was toll motivierend mit dicken Sprüngen und langen Galoppstrecken gebaut war, brachte dann die Entscheidung zu Gunsten meines kleinen Renners, der bis auf eine Sekunde an die Bestzeit kam, während Elsa, immer noch drittschnellste, 21 Sekunden länger brauchte.


Bericht auch aus Trebel Liepe

Fast meine komplette Mannschaft startete noch einige von den jungen Pferden in einer VA in Trebel.

Christin brachte Wolfsmond mit einer Nullrunde im Springen ganz nach vorne, genauso wie Guardi. Im Gelände stoppte Wolfi leider noch mal an dem ersten Graben, absolvierte dann aber den Rest sehr überzeugend. Die Dressur wurde mit 7,1 benotet. Guardi schied leider im Gelände aus, weil Christin die Orientierung verloren hat.

Martin stellte Butts La Jolie R vor. Dressur und Springen sind noch ausbaufähig, das Gelände brachte den beiden eine 7,4

Alina konnte mit schon mal vorab mit einer 8,1 im Gelände mit ihrem Pony Maddoxx glänzen, bevor sie mit 7,9 die Dressur für sich entscheiden konnte. Die 6,8 im Springen reichten dann für einen 6. Platz in der Gesamtwertung.

Am Donnerstag geht es auf zum Nationenpreis in Waregem, wo ich Hans Dampf und FRH Butts Avedon starten werde. Dibo


Bericht zu Burghley und Warendorf

Wie schon bekannt, bin ich kurzfristig nicht nach Burghley gefahren. Bevor viel über Hufgeschwür oder Husten von FRH Butts Avedon spekuliert wird: Das Pferd ist Top-Fit, es gab aber für mich drei Beweggründe, die mich zu diesem Entschluss veranlassten.

1. Da wir nach dem Dilemma von Aachen nun endlich eine Beschallungsanlage bei uns auf dem Viereck installiert haben, ist Ave zur Zeit ziemlich von der Rolle und ein Einsatz in Burghley war nicht gerade von Erfolgsaussichten geprägt.

2. Das Video vom Crosswalk hat bei mir einen sehr schalen Beigeschmack in Punkto Zumutbarkeit für die Pferde hinterlassen und

3. Die Bilder von der WM in Frankreich haben mich schlichtweg schockiert und ich wollte mein Pferd nicht einer ähnlichen Belastung aussetzten.

Ich war begeistert von den Leistungen, die unsere deutschen Reiter bei der WM gezeigt haben. Ich bin mir aber auch genauso sicher, das unser Sport wieder mal an einem Punkt angekommen ist, an dem man in Punkto Leistungsgrenze und Zumutbarkeit für die Pferde ganz ganz sicher über Sinn und Unsinn nachzudenken hat – Nein, an dem man als weltweit z. Zt. stärkste Nation in der Verantwortung ist, diese für unseren Sport zu übernehmen.


So stand ich also voller Überzeugung hinter meiner Entscheidung und bin nach Warendorf zum Bundeschampionat gefahren, zu dem Christin und ich mit drei Pferden qualifiziert waren.

Christin hat Hulingshof´s Jogi und Coleman gestartet und ich stellte Corrida vor.

Alle drei sind bei den fünfjährigen VS-Pferden an den Start gegangen und wir hatten alle drei für das Finale qualifiziert. Das allein war schon mal ein riesiger Erfolg.

Coleman verpasste am Donnerstag mit einer 8,2 nur ganz knapp die direkte Qualifikation, konnte sich dann im kleinen Finale aber noch einmal steigern und wurde mit 8,5 an 5. Stelle platziert. Da der Braune aber noch sehr in der körperlichen Entwicklung steht, wollte ich es nicht überreizen und zog ihn dann für das Finale selber zurück.

Jogi qualifizierte sich am Donnerstag direkt mit einer tollen Runde und einer 8,5 für das Finale. Im Springen mit 8,0 ein ganz toller 4. Platz und mit einer soliden guten Dressur, die mit 7,2 bewertet wurde. Damit lagen die beiden an 6. Stelle vor dem abschließenden Gelände. Leider war der Schimmel dann am Sonntag etwas übereifrig und Christin gelang es nicht sofort, ihn unter Kontrolle zu bringen. Ein Vorbeiläufer an Sp 5, einer schmalen Hecke machten dann die Hoffnung auf eine gute Platzierung in diesem Jahr erst einmal zurichte.

Mit Corrida lief alles wie am Schnürchen. Sie zeigte alle Tage Bestleistungen und war selbst am Sonntag noch voll unter Kraft.

Das Championat begann mit ihr am Donnerstag mit einer super Vorstellung mit 8,7 und einem dritten Platz. Am Samstag im Springen 8,5 und in der Dressur eine 7,9 brachten die Stute auf den vorläufigen 2. Platz vor dem Gelände.

Am Sonntag war von Müdigkeit keine Spur und Corrida zog ehrgeizig ihre Runde durch. Hier und da musste ich noch ein wenig verhaltend eingreifen, was eine Note von 9 dann nicht zuließ, aber mit 8,8 wurde das Vermögen und die Einstellung des Pferdes doch klar hervorgehoben.

Das es am Ende für den Sieg reichen sollte, konnte ich kaum glauben. Um so größer war die Freude – Bundeschampionesse 2014. Ein schöner Titel.

Am jetzigen WE bin ich in Langenhagen, wo ich im CIC1 Tao de l´Ozean und Chardonnay de l´Ozean, im CIC2 FRH Butts Avedon und Hans Dampf vorstellen werde.

Dibo


Berichte aus Hambach und Helvoirt

Meine erstaunliche Serie der letzten Wochen hat eine kleine, hoffentlich nur kurze, Pause eingelegt. Von dem sensationellen Ergebnis vom CIC2 aus Hambach bin ich selber noch völlig platt. Es wurde ja schon alles geschrieben, aber was für eine tolle Pfg. es wirklich ist, muss man vielleicht selber erleben. Ich konnte dies ja bereits im vergangenen Jahr tun und bin in diesem Jahr umso lieber wieder nach Bayern gekommen. Die Pferde zeigten sich alle drei von ihrer besten Seite. Die Dressuren waren ok, auch wenn FRH Butts Avedon wieder etwas abgelenkt war. Im Springen waren Chardonnay de l´Ozean und Avedon Null. Ausgerechnet mit FRH Eskadia, die eigentlich keine Fehler machen kann, habe ich mich am letzten Sprung schön klassisch vertan und hatte einen um.

Am Sonntag im Gelände lief dann alles rund. Die Pferde waren schnell und sicher unterwegs und liefen den im Vergleich zum letzten Jahr etwas angezogenen Kurs ohne Probleme. Am Ende zählten nur noch Sekunden für die Platzierung. Avendon und Chad waren Punktgleich, nur Chad noch mal zwei Sekunden schneller im Gelände. Deshalb der Sieg an ihn und Platz zwei an Avedon. Elsa kam nur 0,2 Pkt, also eigentlich eine halbe Sekunde dahinter auf Platz drei. So konstant hat man sicherlich ein Ergebnis von so unterschiedlichen Pferden selten.

Für Chad war es eine ganz wichtige Pfg, nämlich nach dem Sieg im CCI1 von Wien seine zweite nötige Qualifikation für die WM in Le Lion ´de Angers.

Elsa hat für den Derby Dynamic Cup gepunktet und in der Gesamtwertung nun den 2. Platz errungen.

Mit Avedon hatte ich eine ideale Vorbereitungspfg. für Burghley, wohin ich am nächsten Montag aufbrechen werde.

Am letzten Wochenende in Helvoirt kam mal wieder alles ganz anders.

Ich hatte Hans Dampf und Tao de l´Ozean gesattelt und wollte beiden eine schöne Pfg gönnen. Tao schlug sich in dem über 100 köpfigen Starterfeld tapfer, ging eine immer besser werdende Dressur mit 56 Pkt und hatte bei einem sehr schweren Springen zwei Fehler. Er stabilisierte sich im Mittelfeld. Hans war wieder einmal vorne mit dabei. Er ging eine nach meinem Gefühl ganz tolle Dressur mit 41 Pkt und machte im Springen einen Fehler an Sprung 10, den eigentlich so ziemlich alle um hatten. Platz 9 nach Dressur und Platz 8 nach dem Springen. Damit konnte ich leben.

Leider hatte es in der Nacht zu Sonntag sehr stark geregnet. Am Vormittag war noch alles ok und die über 100 Starter aus dem CIC1 hatten recht gute Bedingungen. Als dann aber am frühen Nachmittag der Regen zurück kam wurde es eklig. Der Boden wurde sehr tief, der Schlamm spritzte an die ohnehin unglücklich gewählten dunklen Sprünge und die Zuschauer wurden nur wenig von den Sprüngen und den Wegen fern gehalten. Alles Umstände, die einige Reiter/Pferde meistern konnten, andere nicht.

Zu den letzteren gehörte Tao, der von den vielen dicht am Weg stehenden Regenschirmen sehr abgelenkt war und den Sprung 13, ein Haus vor einer Kante als in-out zu springen, nicht sehen und schon gar nicht einordnen konnte. Er lief über das Dach, erschrak sich vor der Kante in die Tiefe, blieb abrupt stehen und zog zu allem Überfluss seinen Kopf gaaaaaanz tief nach unten. Das war zu viel für meine Balance und meinen vielleicht doch noch zu schwachen Schenkelschluß und ich rutschte über seinen Hals in die Tiefe. Völlig unspektakulär und noch ärgerlicher und ich finde, ich habe in diesem Jahr wirklich genug Bodenkontakt gehabt.

Da die Bedingungen nach einem weiteren Starkregen immer schlechter wurden, zog ich es vor, mit meinem Top-Pferd Hans kein Risiko einzugehen und nahm ihn trotz seiner guten Ausgangsposition aus dem Wettkampf.

Dieses WE wollte ich ursprünglich nach Schweiganger, entschloss mich aber für eine gute Vorbereitung auf Burghley und bleibe zu hause. Am Montag geht’s dann mit FRH Butts Avedon zum Klassiker nach England. Daumen drücken bitte.

Dibo


Knapp am Sieg vorbei in Sopot

Leider haben zwei Springfehler am Sonntag einen ersten Sieg mit It´s Me xx im CIC3 in Sopot zunichte gemacht. Der kleine Flitzer ging eine tolle Dressur, die ihn schon auf den 4. Platz gebracht hatte. Ein schnelles und sehr sicheres Gelände brachten uns am Samstag in Führung, die ich leider am Sonntag nach den beiden Fehlern wieder abgeben musste. Sei es denn: Die Tendenz ist positiv.

Mit Tao de l´Ozean konnte ich einen guten 6. Platz im CIC2 verbuchen. Der Fuchs, dessen Dressur noch etwas zu wünschen lässt, präsentierte sich diesmal von einer sehr guten Seite. Von 47 Pkt konnte ich vor einigen Wochen nur träumen. 0 im Gelände, wenn auch mit etwas Zeitfehlern und dann 0 im Springen am Sonntag brachten ihm das gute Ergebnis.

Sorgen machte mir leider wieder FRH Llanero. Nach einer guten Leistung im CIC2 in Sahrendorf habe ich ihn hier wieder im CIC3 vorgestellt. Die 56 Pkt aus der Dressur nahm ich so hin, das Gelände machte mir dann aber Schwierigkeiten. Der Braune reagiert doch hier und da zu sehr nach vorne, vor allem dann, wenn man Einfluss nehmen muss. Am Ende kamen wir dann an einer Ecke im Wasser zu dicht und er kam so sehr in Schräglage, das ich es vorgezogen habe, mich seitlich fallen zu lassen. Ich bin über diese Entwicklung sehr traurig, weil ich in dem Pferd so viel Potenzial gesehen und gefühlt habe. Ich muss mir aber auch eingestehen, dass ich selber nach Saumur unsicher geworden bin und habe mich daher entschlossen, dass wir kein weiteres Gelände mehr zusammen bestreiten werden.

Es geht am WE weiter mit Hambach. Dort starte ich im CIC2 mit FRH Eskadia, Chadonnay de l´Ozean und FRH Butts Avedon.

Dibo


Und wieder ein Sieg für Hans Dampf


FRH Butts Avedon im Cross des CICO*** Malmö/SWE

Es ist schon eine richtige Serie mit Hans. Erst der Sieg in Wien, dann, nach langer Pause, Sahrendorf und nun auch Malmö. Der Wallach entwickelt sich zum echten Anwärter, ein Nr, 1 Pferd zu werden. Bei seinem ersten 3-Sterne Start im CIC3 in Malmö brillierte Hans bereits in der Dressur, nach der er mit 44,6 Pkt an zweite Stelle stand und das, obwohl er die Wechsel noch nicht gut beherrscht. Das Gelände war traumhaft sicher und er konnte mit einer zügigen Runde seinen Platz halten. Im abschließenden Springen zeigte er, warum er einen Anspruch auf einen vorderen Platz in der Stallgemeinschaft verdient hat. Er hat gekämpft, auch wenn die Distanzen ihm echt zu schaffen gemacht haben, hat er alles gegeben und blieb fehlerfrei. Zu guter letzt hat Peter Thomsen einfach Pech gehabt und mit der fantastisch springenden Stute Cheyenne einen Abroller kassiert, so das Hans Dampf am Ende ganz vorne in der ersten Reihe stand.

Bei so einem Ergebnis muß man echt aufpassen, das die Leistung von FRH Butts Avedon nicht zu sehr in denn Hintergrund gedrängt wird. Schließlich war er es, der nach dem Dressurdesaster von Aachen wieder alles wett gemacht hat und im CICO3 in Malmö nach der Dressur mit 44,2 Pkt ganz vorne in der Ergebnisliste stand.

Als erster deutscher Mannschaftsreiter im Nationenpreis habe ich es im Gelände am Anfang etwas zu langsam angehen lassen, so das wir zu viel Zeit liegen gelassen haben, die ich am Ende in der kurzen Pfg nicht wieder aufholen konnte. Das geht immer in einem CCI leichter, als in einem CIC. Der Schwarze war aber toll zu reiten und sehr sicher an all den technischen Aufgaben.

Am Ende zeigte er auch im Springen wieder eine 0-Runde, die ihn dann punktgleich mit dem 2. Platz auf Rang 3 rangierte, da Peter im Gelände das bessere Ergebnis erzielte.

Also ein sehr gutes WE mit dem Sieg und Platz drei in der Einzelwertung und dazu noch den Mannschaftsieg im Nationenpreis mit meinen Kollegen Peter Thomsen, Claas Hermann Romeike und Anne Marie Rieke.

Auch in Valluhn gab es gute Ergebnisse

Zeitgleich mit Malmö hat Christin FRH Eskadia und Chadonnay de l´Ozean in einer VL vorgestellt. Mit Elsa ist sie 5., mit Chad 8. geworden.

Am Mittwoch geht es weiter nach Sopot. Dort werde ich im CIC3 It´s Me xx, im CIC2 FRH Llanero und Tao de l´Ozean starten.

Dibo


Zwei Siege in Sahrendorf

Die Saison ist in die zweite Hälfte gestartet. Schon verrückt, wenn man bedenkt, wie kurz die erste Hälfte war. Umso erfreulicher waren die Ergebnisse unserer Pferde nach der längeren Zwangspause beim Turnier in Sahrendorf. In der Gelpfpfg Kl L wollte ich auch mal wieder die jungen Pferde selber reiten. Mit Hulingshof´s Jogi war das Gefühl sehr gut. Leider bekam ich eine kurze Wendung auf eine schmale Hecke nicht sehr gut hin und der Schimmel fand die Richtung nicht. Er huschte einmal vorbei, sprang danach dann aber gehorsam und sicher, was auch die Grundnote von 8,0 zum Ausdruck brachte. Mit Corrida lief es besser. Die Stute zeigte ihren gewohnten Eifer, ohne wild zu sein, sprang vermögend und sicher und gab mir ein gutes Gefühl. Die Richter sahen es ähnlich und belohnten sie mit einem 5. Platz mit 8,2. Mit 8,6 durfte ich mit Barbados glänzen. Der Braune sprang wie ein Gummiball, galoppierte energisch und trotzdem rationell und überzeugte durch viel Vermögen und Klasse am Sprung, was für ihn einen Sieg bedeutete.

In dem CCI1 stellte Christin B´Danny Boy erfolgreich vor. Mit 48 Pkt lag sie bereits nach der Dressur an 2. Stelle. Sicher und flüssig absolvierte der Schwarze das Gelände und am Sonntag kam nur ein Springfehler hinzu, woraus am Ende der 5. Platz hervorging.

Am Sonntag hatte ich Großeinsatz. Im CIC2 startete ich dieses Mal wieder alle Pferde selber. Mit Tao de l´Ozean bekam ich 56 Pkt in der Dressur, fing mir aber im Springen 2 Fehler ein, weil der Fuchs doch ungewöhnlich unsicher bei der für Sahrendorf typischen Wellenbahn war. Damit konnte das junge Pferd nicht wirklich was anfangen. Im Gelände habe ich ihn dann zurückgezogen. Deutlich besser lief es mit FRH Llanero. Ordentliche 53 Pkt aus der Dressur, 0 im Springen und 0 und sicher, wenn auch noch langsam, zogen wir beide nach Saumur wieder gemeinsam unsere Sache im Gelände durch. It´s Me xx machte wieder Spaß, wenn man mal von seinen gewohnten Eskapaden vor dem Geländestart absieht. Mit 52 Pkt eine für ihn ordentliche Dressur, 0 im Springen und 0 im Gelände in einer der schnelleren Zeiten des Tages brachten uns beide auf den 8. Rang. Allerbest aufgelegt war Hans Dampf. Er hatte nach seinem Sieg im CCI2 in Wien die längste Pause. Mit 37 Pkt setzte er sich bereits in der Dressur an die Spitze, die er auch nicht wieder abgab. Fehlerfrei im Springen und 0 und schnell im Gelände brachten ihn am Ende einen für uns ungewohnten großen Vorsprung von neun Punkten auf die Zweitplatzierte. Wäre doch schön, wenn es jetzt mal so oder ähnlich weitergeht.

Am Mittwoch starte ich mit FRH Butts Avedon und noch einmal Hans Dampf zum CICO3 nach Malmö

Dibo


Bericht aus Aachen

Wofür ich anfangs ein wenig ungläubig belächelt wurde, habe ich geschafft.

Nach intensiver Kranken- und Physiogymnastik, frühen Radfahr- und Lauftraining und einem dosierten Einsatz auf dem Pferd ist es mir gelungen, meinen Start in Aachen mit FRH Butts Avedon in die Tat umzusetzen. Soweit erst mal die gute Seite.

Leider war der Schwarze von der Atmosphäre so beeindruckt, das ich meine Ziele sowohl in der Dressur als auch im Springen klar verpasst habe. Die 57 Pkt aus der Dressur sprechen eine deutliche Sprache, obwohl Avedon bis auf den ersten Galoppwechsel eigentlich keine Fehler machte litt die gesamte Vorstellung an seiner inneren Anspannung.

Im Springen ein ähnliches Gefühl. Der notwendige große Galopp auf dem riesigen Platz führte dazu, das das Pferd zu flach nach vorne sprang und wir uns zwei Springfehler eingefangen haben.

Lediglich das Gelände war ein Genuss. Avedon war voll bei der Sache, immer bei mir und galoppierte und sprang sehr sicher. Ich selber verspürte auch kein Handicap.

Für eine Nominierung für die WM hat der Auftritt dann leider doch nicht gereicht,

Deutlich erfolgreicher waren meine Leute in Barborowko in Polen unterwegs. Nico hat mit Chalotte´s Magic Affair das CIC2 gewonnen und wurde mit Lolita noch 6. Julia platzierte ihre La Principessa im CIC2 an 5. Stelle und ritt ihren jungen 5-jährigen Polen Listro in der nationalen Pfg ebenfalls nach vorne. Christin gewann mit Chardonnay de la Ózean die Dressur im CIC1, konnte dieses Ergebnis aber leider nicht nach Hause bringen.

Ab jetzt geht die Saison in großen Schritten wieder normal weiter und ich werde mir diese Woche überlegen, wo die Reise mit Avedon in diesem Jahr noch hingeht.

Den Anfang mache ich in Sahrendorf mit dem CIC2, wo It´s Me xx, Hans Dampf, FRH Llanero und Tao de la ´Ozean starten werden.

Christin wird B´Danny Boy im CCI1 reiten und Martin seine Elysee ebenfalls im CCI1.

Dibo


Bericht aus Westerstede

Alinas erstes Championat auf dem Großpferd. Mit dem erst 5-jährigen Barbados, den sie seit kurzem von mir reitet, hat sie scheinbar das Pferd zur Verfügung, auf dem sie ihre Entwicklung der nächsten Jahre aufbauen kann. Mit einer tollen 7,9 in der Dressur, einem fantastischem Auftritt im Gelände mit 8,7 und einem sehr ordentlichen Springen mit 7,4 der lediglich unter zwei langen Strecken im Kreuz bzw Außengalopp litt, wurden die beiden gleich ganz tolle 6. in der Einzelwertung für die Goldenen Schärpe. In der Mannschaft wurde Hannover mit dem 2. Platz belohnt und unterstrich die gute Leistung der gesamten Mannschaft.

Diese Woche bereite ich mich mit FRH Butts Avedon in Warendorf für Aachen vor, wohin ich dann am nächsten Mittwoch aufbrechen werde.

Dibo


Bericht aus Rüspel

Rüspel 2014……. wie kann man die richtigen Worte finden, wenn die Superlativen nicht ausreichen, um das zu beschreiben, was das Team vom Reitstall Phillips dort zustande gebracht hat. Tolle Organisation, viel Platz, guter Boden, netter Umgang mit den Aktiven, ein Shuttle-Service für Pfleger und Betreuer, Liegestühle, Sonnenschirme, Sonnencreme, günstige Preise in der Bewirtung und dann dieser liebevolle und linienfreundliche Aufbau im Gelände. Einfach perfekt und auch international seines Gleichen suchend,. Das bleibt das Sportliche fast im Hintergrund.

Am Mittwoch die Gelpfpfg A und L: Martin hat wieder Butts La Jolie R und Ricaro´s Brilliant vorgestellt. Beide waren platziert und zeigten sich wieder ein Stück weiter entwickelt als noch in Bad Segeberg. Christin hatte volles Programm. Mit Guardi platzierte sie sich in der A mit 8,3 und mit New Luck mit 8,6 ganz vorne. Coleman traf leider bei 7,8 den letzten Sprung nicht direkt. In der L hatte Corrida erstmals mit der Kulisse und der Aufmachung der Pfg ihre Probleme und kam nicht in die Wertung.

Am Freitag dann mein erster Auftritt mit FRH Butts Avedon in der VL. Mit 39 Pkt eine ordentliche Dressur, mit 0 ein sehr gutes Springen und das Gelände; ein Traum zu reiten. Am Ende kam ein 2. Platz dabei heraus. Was aber wichtiger war, war die Tatsache, das es keine Zipperchen und keine Wehwechen meinerseits gab und ich ganz positiv diese Woche nach Warendorf und danach nach Aachen fahren kann.

Christin stellte B´Danny Boy vor, mit dem ihr ebenfalls eine 39er Dressur gelang. Ein Springfehler verhinderten dann leider einen vorderen Platz, aber ihre sehr gute Runde im Gelände brachten die beiden auf den 8. Platz.

Martin ritt seine eigene Stute Elysee ebenfalls in der VL. Dressur leider nur 6,5, dann aber 0 im Springen und 0 im Gelände lassen hoffen für das CCI1 in Sahrendorf als nächsten Start.

Dibo


Bericht vom 30.06.:

Während ich neidisch und ein wenig ungeduldig die Ergebnisse meiner Kollegen in Arville und Strzegom studiere nähern wir uns in Döhle so langsam wieder der Normalität. Meine Belastbarkeit auf dem Pferd wird von Tag zu Tag besser und ich bin mit meinem Masterplan voll in der Zeit. Die Saison wird dann, wenn alles aufgeht, nach Aachen wieder an Fahrt aufnehmen und die zweite Saisonhälfte wird dann hoffentlich wieder besser werden, als die erste.

Bis dahin habe ich meine Pferde noch an meine Mitarbeiter verteilt, was nicht die schlechteste Alternative ist:

Zwar ging das Konzept in dem CIC2 in Holzerode nicht ganz auf, so das ich dort alle Pferde nach der Dressur wieder zurückgezogen habe, aber wir arbeiten uns nach und nach ran.

Tao de L´Ozean habe ich noch einmal mit Nico nach Strzegom geschickt, wo er mit 57 Pkt aus der Dressur, zwei Springfehlern und einer fehlerfreien Runde im Gelände in der Zeit, die Pfg begeistert beendet hat.

In Bad Segeberg stellte Martin erstmals Butts La Joli R in einer Gelpfpfg Kl A vor. Ebenso Ricaro´s Rubin, ein neuer 5j. han. Fuchswallach, den wir in der Testphase haben. Beide Pferde zeigten ordentliche bemühte Leistungen, auch wenn sie noch ihre Jugentlichkeit deutlich erkennen ließen.

Besser, weil deutlich erfahrener, präsentierten sich da die Pferde Coleman, Hulingshof´s Jogi, Guardi und Barbados unter Christin.

In der GelpfA bekam Guardi eine 7,7 und Coleman eine 7,8. Mit Jogi setzte Christin bereits in der A ein Ausrufezeichen und errang den 2. Platz mit 8,9.

In der sehr anspruchsvollen GelpfL startete Christin erstmals mit Barbados, mit dem sie mit 9,0 3. wurde. Als letzte Starterin überzeugte sie dann noch einmal mit Jogi und erhielt die Wertnote 9,2

Hulingshof´s Jogi ist mit diesen Noten dann neben Corrida das 2. Pferd, was wir in diesem Jahr für das B-Ch in Warendorf qualifiziert haben.

Da Barbados ein Pferd polnischer Abstammung ist, kommt er für Warendorf nicht in Frage, auch wenn er bereits qualifiziert wäre. Aus diesem Grunde hat Alina mal ein wenig mit ihm gearbeitet und ihn in Beedenbostel in der Sichtungspfg für die Goldene Schärpe vorgestellt. Es kam auf Anhieb ein 5. Platz dabei heraus und die Nominierung für dieses erste Pferdechampionat.

Alina wird nun am nächsten WE mit ihm nach Westerstede fahren und die Farben unseres LV vertreten.

Zuvor haben die beiden noch mal in Soltau eine A Dr mit 6,4 und ein A-Stil-Sp mit 7,0 bestritten, bei dem sie auch platziert waren. Ebenfalls platziert war Alina mit ihrem Pony Maddoxx in der A-Dr mit 6,7 und dem A-Sp mit 7,0.

Diese Woche sind neben Alinas Goldener Schärpe in Westerstede die jungen Pferde alle in Rüspel im Einsatz. Am Mittwoch die Gelpfpfg, A+L, am Freitag die VL, wo ich FRH Butts Avedon vorstellen werde, und am Samstag die VA**.

Dibo


Aktueller Stand aus dem Krankenlager:

FRH Llanero hat sich nach unserem Malheur aus Saumur bestens erholt und befindet sich wieder im normalen Training. Ich für meinen Teil bin fleißig bei der KG und habe mir meinen Masterplan aufgestellt. Der bedeutet, das ich ab dem 16.06. mal versuchen werde, aufs Pferd zu steigen. Sicherlich erst mal nur dosiert, aber doch mit dem klaren Zeitplan, mich gut auf Aachen vorbereiten zu können.

Bericht aus Hohen Lukow:

Nico, der bereits diese Woche schon wieder in Döhle ist und sich mit seiner Stute Lolita auf Luhmühlen vorbereitet, hat mich auf Tao de l´Ozean bei der VL vertreten und den 11. Platz belegt. Er blieb sowohl im Springen, als auch im Gelände ohne Fehler und hat die Pfg. mit seinem Dressurergebnis beendet. Mit Lolita lag er nach Dr und Sp auf dem 3. Platz und verzichtete auf das Gelände, weil er sie nächste Woche im CIC3 in Luhmühlen an den Start bringen will. Auch Juulia hat mit ihrer Stute Kassia xx die Pfg mit ihrem Dressurergebnis beendet, auch wenn es zu einer Platzierung nicht gereicht hat.

Bericht aus Beedenbostel:

Auch ohne mich sind fast alle Pferde aus dem Stall in Beedenbostel von meinen Mitarbeitern und ständigen Reitern Nico und Juulia vorgestellt worden. Hier mal die wichtigsten Ergebnisse: Martin hat Carlsson in der Komb. A vorgestellt und wurde mit 7,4 in der Dr platziert. Juulia hat sich mit ihrer Stute La Principessa im L-Sp platziert und die komb. L gewonnen. Christin platzierte sich mit Hans Dampf im L-Sp Mit Coleman und Hulingshofs Jogi wurde sie 4. und 5. in der komb. A Mit Stepke und New Luck, zwei ihrer eigenen Berittpferde, platzierte sie sich in der Eig.Pfg mit Geländeteil. Mit Chadonnay de l´Ozean platzierte sie sich mit 8,8 im Stil-Gel 8,5 bekam sie mit B´Danny Boy

Dieses WE bin ich in Luhmühlen noch als Fußgänger unterwegs. Danach starten Martin, Christin und Nico ihre und meine Pferde im CIC2 in Holzerode.

Dibo


Bericht zur Lage der Patienten

Nachdem FRH Llanero und ich uns diversen Untersuchungen unterzogen haben, kann ich in Punkto Pferd Entwarnung geben.

Lenni hat zwar einige Prellungen an der rechten Seite und einen Bluterguss am Hinterschenkel davongetragen, aber bereits am heutigen Mittwoch lief der Wallach bereits wieder fast normal und durfte sich auf der Weide entspannen. Bevor ich mich neu für die Saison sortieren werde, wird Lenni genug Zeit bekommen, sich von allem zu Erholen.

Ich selber brauche leider noch etwas länger. Ich kam etwas unsanft unter das Pferd und es scheint so, das er mir beim Aufstehen unabsichtlich auf den Oberschenkel und in die Leiste getreten hat. Zurzeit nehme ich alle möglichen Termine für Physio, Massage etc. wahr und hoffe so schnellstmöglich wieder in den Sattel zu kommen.

Eine zeitliche Prognose gibt es im Moment noch nicht, ich bin aber optimistisch, dass ich die Saison Ende Juni fortgesetzt kann.

Bis dahin bleiben die Pferde von meinem starken Team im Training und werden evtl. auch auf der einen oder anderen Veranstaltung gestartet, damit sie in Gange bleiben.

Dibo


Bericht aus Saumur vom 25.05.

Das war ein sehr teurer Ausflug nach Frankreich. Eigentlich fing es sehr gut an.

FRH Llanero ging eine für ihn sehr anständige Dressur, die mit 52 Pkt bewertet wurde. Die extreme Spannung von Marbach war vergessen. Lediglich bei dem letzten Aufmarschieren sprang er hinten noch mal hin und her und eine kurzes Anzackeln im Schritt haben ihm eine noch bessere Benotung verwehrt.

Das Gelände war sehr anspruchsvoll und wechselte vom Anfang auf der Rennbahn in den Wald und wieder zurück auf die Bahn. Lenni war zu Anfang wieder etwas stark, so das ich mich bei 9 abc für einen langen Weg entschieden habe. Das kostete Zeit, die es wieder einzuholen galt. Nicht meine beste Entscheidung an diesem Tag. Der Wallach zog mehr und mehr durch. An Sprung 17, einem etwa 2,5 m Wall mit einem etwa 40 cm kleinem Baumstamm drauf, erfasste Lenni die Situation nicht richtig. Irgendwie erkannt er in der Aufgabe wohl keinen Sprung, jedenfalls sprang er nicht, sondern lief über den Balken, der ihm dann aus voller Fahrt die Beine weggerissen hat. Wir flogen über die Seite drehend hinter dem Wall herunter und landeten sehr unsanft auf dem Waldboden. Zu allem Überfluss war der Drall so stark, das sich die 550 kg Pferd noch in gefühlter Zeitlupe einmal über mich rüberwälzte. Mir blieb etwas die Luft weg und beim Aufstehen trat mir das arme Pferd dann noch unabsichtlich in die Leiste, was mir dann den Rest gegeben hat.

Leicht bedröppelt und unheimlich genervt von dem erneuten Scheitern wurde ich zum Stall gefahren. Lenni wurde dankenswerter Weise von Margrit Appelt bereits eingesammelt und zum Stall bebracht, weil Wiebke sich nach falscher Aussage des Ansagers im Wald verirrt hatte und uns nicht fand.

Lenni hat sich etwas die Seite geprellt, aber nach erstem Eindruck nichts Schlimmes. Was mich am meisten genervt hat, war die Tatsache, das an ein Weiterreiten mit Itsi am Sonntag nicht zu denken war. So eine Verschwendung.

It´s Me xx ging nämlich mit 46 Pkt eine sehr gute Dressur, die ihn auf den 11. Platz bei über 90 Startern brachte. Im Springen zeigte er sich ebenfalls konzentriert und bei der Sache, auch wenn ihm ein kleiner Fehler unterlaufen ist. Das Gelände wäre am Sonntagmorgen gewesen, aber da befanden wir uns schon wieder auf dem Heimweg.

Ich bin heute erst mal zur Diagnostik im Krankenhaus und hoffe, dass nichts wirklich kaputt ist und es bald weiter gehen kann. Diese Katastrophensaison muss doch mal besser werden.

Dibo


Neue Berichte von den letzten beiden Veranstaltungen ...

Während ich mit It´s Me xx und FRH Llanero bereits wieder unterwegs in Saumur bin, ist noch der Bericht vom letzten WE aus Everswinkel nachzureichen.

Im Moment ist mal wieder Sand im Getriebe. So könnte man die derzeitigen Resultate der Prüfungen wohl auch beschreiben. In Everswinkeln hatte ich FRH Butts Avedon und zum Nachsitzen It´s Me xx im CIC2 vorgestellt. Der kleine Vollblüter fuhr wieder in seiner alten Spur. Mit 54 Pkt als 31ter nicht unbedingt glänzend, aber immerhin gehorsam in der Dressur flog der Braune, wie ich es bis Sopot aus dem letzten Jahr gewohnt war, über den Geländekurs. Ein kleiner Flüchtigkeitsfehler im anspruchsvollen Springen ließ uns trotzdem noch vom 16. auf den 13. Platz vorkommen.

Avedon ging nach meinem Gefühl eine sehr schöne Dressur. Leider steckt der Schwarze in einer 7er Schublade derartig fest, so das es in der Benotung nicht über eine 43er Dressur hinaus reichte. Im Gelände war eigentlich alles ok, bis ich mich am Coffin vermanged habe. Ich wollte dem Pferd hinter dem Graben zu einem schmalen Pömpel für vier Galoppsprünge etwas Platz schaffen und kam dabei zu weit aus der Linie. Das Resultat: Wir waren gut zwei Meter zu weit vom Sprung weg und er lief rechts heraus. Deutlich gefrustet entschied ich mich dann, die ganze Aufgabe zu wiederholen, diesmal gerade nach dem Graben und diesmal ohne jegliche Beanstandung.

Im Springe machte er dann, genauso wie Itsi, einen leichten Fehler am Aussprung der Dreifachen bei einer ansonsten sehr guten und konzentrierten Runde.

Am Mittwoch waren meine Leute mit den jungen Pferden in Valluhn zur Gelpfpfg. und lehrten der Konkurrenz das fürchten.

In der A gewann Christin mit 8,6 die Pfg mit New Luck, einem 5-jährigen Newcomer Sohn von H.H. Phillips aus Wunstorf und war mit Corrida 3. mit 8,2. In der GelpfL stellte sie meinen Coleman mit 7,8 vor, errang mit New Luck ebenfalls einer 7er Quali-Note für Waf und gewann zuletzt noch mit der fünfjährigen Corrida mit 9,0 diese Qualifikationspfg.

Juulia stellte Barbados vor und platzierte ihn in der A mit 8,0 an 5. und in der L mit 8,1 an 7. Stelle. Außerdem gewann Juulia mit ihrer Vollblutstute Kassia die 2. Abt der GelpfL mit 8,8.

Mein Lehrling Martin Obermeier, der letzes WE mit seiner Stute Elysee 6. in der VL in Hornsmühlen wurde, platzierte Carlsson mit 7,7 an 7. Stelle in der GelpfA. Erstmalig ging der ebenfalls erst 5-jährige Wallach auch in der L und wurde dort mit 7,4 beurteilt, was für ihn als Quali-Ergebnis für Waf reicht.

Jetzt konzentrier ich mich erst mal hier in Saumur auf das CCI3 mit Llanero und mit It´s Me xx auf das CIC2

DIBO


Berichte aus Wiener Neustadt und Marbach

Etwas verspätet jetzt erstmal der Bericht aus Wiener Neustadt.

Unabhängig vom super Ergebnis war es einfach auch ein wunderschönes Turnier. Wir fanden optimale Bedingungen, kurze Wege und ein sehr um das Wohl der Reiter bemühte Team, wodurch man sich einfach wohlfühlen musste.

Tao de l´Ozean und Chadonnay de l´Ozean hatte ich im CCI1 vorgestellt. Während Tao noch in der Dressur und im Springen etwas labil und anfällig für äußere Einflüsse ist, zeigte sich Chad durchweg solide und am Schluss sehr kämpferisch im Springen.

Tao ging mit 53 Pkt eine Dressur in seinen momentanen Möglichkeiten. Im Gelände ist der kleine Fuchs eine Granate und zeigt sich überaus engagiert und sehr übersichtlich mit sehr viel Vermögen. Leider war es für den Wallach sehr schwierig im Springen am Sonntag auf dem Platz zu laufen, an dem er am Vortag den Zieleinlauf vom Gelände hatte. Das war zu viel für ihn und er machte drei Fehler, weil er zu stark wurde.

Trotzdem platzierte Tao sich noch an 10 Stelle.

Chad kam mit 46 Pkt aus der Dressur, lief im Gelände sehr sicher mit großem Galopp und kämpfte sich am Sonntag fehlerfrei über das erschwerte Springen auf dem Geländeplatz. Ein verdienter Sieg für den großen Schimmel, der immer mehr Möglichkeiten für die Zukunft verspricht.

Hans bügelte seinen ersten Misserfolg von Kreuth mehr als überzeugend aus.

Mit 39 Pkt gewannen wir bereits die Dressur im CCI2, blieben bei einer sehr fleißigen und sehr sicheren Runde nur wenige Sekunden über der erlaubten Zeit im Gelände und konnten uns im Springen sogar zwei Fehler erlauben, ohne den Sieg auch nur annährend zu gefährden. Ein Umstand, der sicherlich nicht allzu oft vorkommt, der aber im Hinblick auf das endlich mal angemessene Preisgeld genau zum richtigen Zeitpunkt kam und damit erstmals in diesem Jahr eine schwarze Zahl nach der Turnierabrechnung des Wochenendes ermöglichte

Die 25 Euro Preisgeld für den 6. Platz mit Avedon im CIC3 von Sopot seihen gegrüßt………..


Dass es immer rauf und runter geht in unserem Sport, jedenfalls bei mir, daran bin ich gewöhnt.

Leider war es in Marbach in diesem Jahr wieder mal ein Tal, das es zu überstehen galt.

Mit FRH Eskadia und FRH Llanero hatte ich zwei meiner jüngeren Pferde im CIC3 am Start, mit denen ich mir zwar nicht unbedingt einen Sieg ausgerechnet, aber eine mögliche Platzierung erhofft hatte. Leider war ich mit beiden Pferden davon sehr weit entfernt. Zum einen lag es sicherlich an eigenen Fehlern, die mir an diesem WE unterlaufen sind, zum anderen aber auch daran, wie überragend sich die Top Paare präsentierten und beurteilt wurden.

Lenni kam mit dem abreiten in der Halle und der Vorstellung im Stadion nicht gut zurecht. Die 65er Dressur war leider ein bitterer Rückschritt in seiner sonstigen sehr positiven Entwicklung. Das Gelände war ein Genuss und im Springen, in dem er auch sehr konzentriert und weit weniger schwierig als in Vergangenheit war, unterliefen mir am Schluss zwei Distanzfehler in Folge, die er nicht auszugleichen vermochte.

Elsa ging mit 48 Pkt eine recht ansprechende erste 3-Sterne Dressur, gab im Gelände viel, auch wenn sie mir an einem schmalen Einsprung im 2. Wasser einmal vorbeihuschte und sprang am Sonntag gewohnt spektakulär Null.

It´s History. Es geht am Donnerstag mit FRH Butts Avedon und It´s Me xx in Everswinkeln mit dem CIC2 weiter.

Euer Dibo


Berichte aus Sopot

Am letzten WE habe ich den langen Weg nach Sopot auf mich genommen, um FRH Butts Avedon, FRH Llanero und It´s Me xx im CIC3 zu starten.

Nachdem Itsi lange mit einer Huflederhautentzündung Probleme hatte, war im Nachhinein die Vorbereitung für seine 1. Pfg der Saison nicht optimal. Mit 59 Pkt war die Dressur schon mal etwas daneben und im Gelände, was ausschließlich im Inneren der Rennbahn stattfand, war der Wallach ungewöhnlich übermotiviert und unkonzentriert, so das ich die Idealline auch mal verpasst habe.

Beim Wassersprung 12c war dann auch Schluß. Ein sehr schmaler, sehr hoher und sehr tiefer Arrowhead im Wasser auf gebogener Line anzureiten, ohne jede seitliche Begrenzung. Da war klar, dass wenn man den Sprung nicht beim 1. Mal trifft, eine Korrektur sehr schwierig werden würde. So hab ich dann auch dort aufgehört.

Lenni war durchweg ordentlich. 53 Pkt Dressur, sicher auch wenn etwas stark und daher nicht so schnell im Gelände und ein gutes Springen, auch wenn uns ein Fehler unterlief. Alles in allem eine weitere gute Pfg.

Avedon ging mit 47 Pkt eine gute Dressur, ging zügig und sicher im Gelände und fehlerfrei im Springen. Platz 6 und sensationelle 25,- € Preisgeld waren die großartige Ausbeute dieses Wochenendes.

Seit Mittwoch bin ich mit Hans Dampf, Tao de l´Ozean und Chardonnay de l´Ozean in Wiener Neustadt unterwegs.

Euer Dibo


Berichte aus Kreuth und Ganderkesee

Bereits am letzten WE war ich mit den mittleren bis älteren Pferde zum CIC1 und 2 in Kreuth. Nach mittelmäßigem Einstieg am Dressurtag, teils wegen der eigenen Leistung, teils wegen schwer nachvollziehbarer Beurteilung (Die Benotung lag beim gleichen Pferd bei gleicher Leistung zwischen 61% und 75%. Da darf man sich auch mal wundern) hatte ich wenigstens am Samstag einen guten Tag erwischt.

Chardonnay de l´Ozeon und Tao de l´Ozean absolvierten ihre Geländestrecke im CIC1 in topform Null und in der Zeit.

FRH Eskadia und Hans Dampf taten ihnen im CIC2 das gleiche nach, wobei besonders Elsa aufzublühen scheint und die Berge hochmaschierte.

Nach nicht so glanzvoller Dressur mit FRH Llanero ließ ich es mit ihm im CIC2 wieder etwas ruhiger angehen und kassierte bei sehr gutem Gefühl zwei Sekunden Zeitüberschreitung, was als Vorbereitung für zukünftige größere Aufgaben voll tolerierbar ist.

Der Sonntag fing mit drei Nullrunden super an. Die beiden Franzosen platzierten sich dadurch im CIC1 an 10. (Chad) und 17. (Tao) Stelle. Elsa sprang gewohnt spektakulär und wurde im CIC2 10. Mit Hans unterliefen mir leider zwei doofe Fehler und mit Lenni sogar drei, was hoffentlich die Ausnahme bleibt, aber an diesem WE keinen Raum für Freude ließ.

Am Karfreitag liefen die jungen 5-jährigen allesamt in Ganderkesee in einer Gelpfpfg Kl. A.

Christin erritt mit Carlson eine 8,3 und wurde 3. Mit Guardi bekam sie 8,0 (6.) und mit Hulingshofs Jogi eine 7,7.

Ich rangierte mich mit Coleman ebenfalls mit 8,3 auf einem 3. Platz ein und mit Corrida und Barbados jeweils mit 8,0 beide auf dem 6. Platz.

Am Mittwoch geht es nach Sopot zum CIC3. Dort starten endlich It´s Me xx, FRH Butts Avedon und FRH Llanero

Euer Dibo


Berichte aus Großenwiehe und Luhmühlen

Am Samstag hatten wir uns auf den langen Weg nach Großenwiehe gemacht. Alina sollte mit ihren beiden Ponys noch mal ein E-Gelände bestreiten, bevor es für sie ernster wird. Mit Hulingshofs Night Lady zeigte sie schon gleich zu Beginn eine sehr gute Runde, die mit 8,0 und einem 4. Platz belohnt wurde. Mit Maddoxx gefiel sie mir eigentlich noch besser, erhielt auch hier eine gute Note mit 7,9 und wurde 5.

Coleman ritt ich in der Gelpfpfg. A. Er war noch etwas schüchtern und wusste noch nicht genau, welche Richtung er laufen sollte. 7,6 war die Note. Die feine Corrida war da schon etwas selbstbewusster. Mit großem Elan marschierte die Stute über den Kurs und wurde mit 8,4 und einem 4. Platz bewertet.

In Luhmühlen hatten wir insgesamt 8 Pferde in der Gelpfpfg Kl A am Start. Da ich noch am selben Tag nach Kreuth weiterfahren musste, zog ich meine Pferde nach vorne und war dementsprechend auch schnell fertig. Coleman lief hier bereits deutlich besser, was ihm eine 7,8 einbrachte. Corrida scheint durch die Qualis zu maschieren. Ein 2. Platz mit 8,5 brachte ihr die das 2. nötige Ergebnis für Warendorf. Gestartet hatte ich mein Programm mit meinem polnischen Lieblingsfastvollblüter Barbados, der ganz selbstsicher seine Bahn zog und mit 8,3 an 4. Stelle platziert wurde.

Ebenfalls 8,3 und ein 4. Platz bekam Nico, der gerade seine Semesterferien bei uns verbringt, mit Hulingshofs Jogi, der sich mehr und mehr empfiehlt. Toppen konnte Nico sein eigenes Ergebnis dann noch mit Carlsson, der mit 8,6 ganz einfach mal 2. wurde.

Christin stellte als 1. Guardi vor, der sicher, aber noch etwas schlacksig wirkte. 7,6 für den Wallach. Mit Wolfsmond konnte sie sich mit 8,0 noch an 8. Stelle platzieren.

Wie beschrieben, habe ich zu hause nur umgeladen und mich gleich wieder auf den Weg nach Kreuth gemacht. Hier starten Tao de l´Ozean und Chardonnay de l´Ozean in dem CIC1 und FRH Eskadia, Hans Dampf und FRH Llanero im CIC2.

Euer Dibo


Berichte aus Hoya und Luhmühlen

Am Dienstag war Christin mit zwei unser jungen in Hoya zum Sp-Turnier. Mit Wolfsmond wurde sie mit 8,3 2. in der SppfA und ritt fehlerfrei mit 7,3 in der SppfL. Hulingshofs Jogi bestritt gleich erfolgreich sein erstes Turnier. In der 1. SppfA 7,5, in der 2. 7,8 und platziert. Da entwickelt sich was.

Ein ganz tolles CIC2 durften wir gestern in Luhmühlen erleben. Tolle Gegebenheiten für Dr + Sp und ein hoch motivierender Geländekurs, dem Saisonauftakt angemessen.

Mit einem 3., 5.,8, 11. und 20. Platz konnten Christin und ich alle unsere Pferde in die Platzierungen reiten. Christin ritt ihren Sam mit 44 Pkt aus der Dressur auch nach Hause und wurde in ihrer Abt. 5. Hans Dampf brachte ebenfalls seine 45 Pkt aus der Dressur mit nach hause und platzierte sich in meiner Abt an 3. Stelle. FRH Butts Avedon ging mit 44 Pkt eine sehr gute Dressur, vergeigte das Ergebnis aber im Springen mit 2 Fehlern und wurde am Ende 11. FRH Eskadia brachte 49 Pkt aus der Dressur und hielt das Ergebnis bis zum Schluß. Platz 8 Lediglich FRH Llanero schwächelte noch etwas in der Dressur und sammelte 56 Pkt. Sp 0 und Gelände 5 Sekunden über bedeuteten am Ende aber noch den 20 Platz.

Am Samstag fahren wir den langen Weg nach Großenwiehe mit einigen jungen Pferden und mit Alina für Gelände.

Euer Dibo


Bericht aus Sieversen und Hannover vom 29.03

Christin war am Freitag in Sieversen mit Corrida, Coleman und Guardi im Springen unterwegs. Letzterer konnte seine erste 0-Fehler Runde in der Spfpfpfg Kl A verbuchen, auch wenn es für eine Platzierung noch nicht gereicht hat. Coleman ging in der A 0, war mit 7,4 aber auch nicht platziert. In seiner ersten L verlor er Christin kurzzeitig in einer Distanz auf gebogener Linie, was leider zum Ausschluss führte. Corrida konnte wieder mit doppel-0 begeistern. 7,4 in A und 7,8 in L, was Platz fünf bedeutete.

Am Samstag waren wir dann mit B´Danny Boy, Chadonnay de l´ Ozean und unserem Neuling Tao de l´ Ozean zur VL in Hannover. Danny ging mit Christin mit 46 Pkt die beste von unseren Dressuren, ließ dann aber leider zweimal die Stangen fallen und überzeugte dafür vollends mit einer tollen Runde im Gelände. Chad hatte mit mir 47 Pkt in der Dressur, machte es Danny im Springen nach und holte dann aber im Gelände alles wieder raus. Platz 7 am Ende für den großen Schimmel. Unser Neuer, Tao, ein 7-j SF Wallach, selbst gezogen von meinem französischen Partner Dominique Chaplet ist erst seit drei Wochen bei mir. Ich war mit seiner Entwicklung so zufrieden, das ich ihn gleich in Hannover mitgenommen hatte. Mit 53er Dressur aber 0 im Springen empfahl er sich auch gleich für Größeres. Die Geländerunde war noch auf Vorsicht und kennenlernen angelegt, begeisterte mich aber endgültig. Platz 10 für ihn.



Am Mittwoch geht’s gleich weiter in Luhmühlen im CIC2. Hier reitet Christin ihren Sam, während ich volles Programm mit FRH Eskadia, FRH Llanero, FRH Butts Avedon und Hans Dampf habe.

Euer Dibo


FRH Fantasia verlässt Döhle

Am heutigen Sonntag ist FRH Fantasia nach Bayern abgereist. Sie wird dort unter der Anleitung von Dr. Mathias Baumann die von ihm trainierte koreanische Mannschaft in der Vorbereitung und der Qualifikation für die Asien Games unterstützen.

FRH Fantasia oder Frieda, wie sie all die Jahre von allen genannt wurde, ist nach Korea verkauft. Diese einmalige Stute, die eigentlich als Reitpferd für meine Frau Susanna gedacht war, kam im Frühjahr 2006 6-jährig zu mir in den Stall. Nachdem es sich doch recht schnell herausstellte, das Frieda für Sanna zu groß und zu stark werden würde, entschloss ich mich, sie weiter zu fördern, um sie dann zu verkaufen. Nur durch diesen Zufall habe ich entdeckt, welch ein überragendes Pferd ich da gefunden hatte und dank der Unterstützung des FRH und meines Freundes, Dr. Manfred Giensch, konnte ich das Pferd für mich selber halten. Frieda ging 2006 bis CIC*, 2007 bis CCI** und platzierte sich bereits 2008 im CCI*** in Boeckelo.

Sie war nie eine Rennmaschine, sprang aber immer überragend und sicher und ging sichere Dressuren.

2010 wurden wir 3. im CCI**** in Luhmühlen und im gleichen Jahr gewann ich mit ihr meine erste 4-Sterne-Pfg in Pau. Ein Pferd mit kaum Blutanteil, das als Garant für Ergeiz, Mut und Einstellung gepaart mit Vermögen und technischen Möglichkeiten zeigt, was in unserem Sport mit dem richtigen Geist alles möglich ist. Ich habe in all den Jahren insgesamt 50 internationale Prüfungen bestritten und wünsche mir für sie noch weitere große Erfolge, die sie nun zwar unter neuer Flagge, aber mit dem gleichen Geist und ungebrochenen Willen vollbringen wird. Dessen bin ich sicher.

Euer Dibo


Kein Bericht aus Fontainbleau

Pünktlich zum geplanten Saisonauftakt, dem Nationpreisturnier in Fontainbleau, hat sich mein Kandidat It´s Me xx eine Hufprellung zugezogen. Von den anderen geplanten Teilnehmern im CIC2, FRH Llanero, FRH Eskadia oder auch Hans Dampf, wollte ich nicht kurzfristig von zwei auf drei Sterne umnennen und somit entschied ich mich zähneknirschend für eine Absage. Ich hatte gehofft, das das mit den Absagen in diesem Jahr weniger werden würde und dann gleich so ein Beginn ...

Jetzt geht es nach Hannover zur VL am 29.03. mit Hans Dampf und Chardonnay de l´Ocean.

Euer Dibo


Bericht aus Luhmühlen und Hanstedt vom 25.02.14

Die jungen Pferde waren alle samt am Freitag in Luhmühlen beim Sp-Turnier und einige noch mal am Dienstag in Hanstedt im Einsatz um weitere Erfahrungen sammeln zu können.

Sie zeigten durchweg gute Leistungen und der ein oder andere platzierte sich auch in den Pfg. Barbados z.B. ging in der Sppfpfg. Kl. A noch etwas schlapp, konnte sich aber in seiner ersten L besser präsentieren und war gut platziert. Coleman zeigte sich sehr ordentlich und ging fehlerfrei. Er wurde auch in Hanstedt noch einmal eingesetzt und bekam hier in einer ebenfalls fehlerfreien Runde 7,6.

Corrida war in A sehr gut, bekam aber keine gute Note. In L in Luhmühlen war sie etwas rappelig und somit konnte sie sich nicht so zeigen, wie sie es eigentlich kann. In Hanstedt war wieder alles fein und sie wurde mit 7,8 5.. Gurardi ist noch mit der unerfahrenste. Er geht zwar immer sehr solide, leider unterläuft ihm aber i.M. immer noch mal ein Fehler. Sowohl in Luhmühlen, als auch in Hanstedt. Wolfsmond solle entspannte Runden gehen und sich entwickeln. In Luhmühlen zeigte er dies in A und L, wobei er mir im L wieder zu flatterig wurde. Er zeigte in Hanstedt aber wieder eine gelassene Runde, worauf wir aufbauen wollen. Carlson kommt immer gut an. In Luhmühlen war er in A platziert und ging in Hanstedt nicht mit.

Mit den Älteren Pferden waren wir nur in Luhmühlen am Start.

Chadonnay ging ein sehr schönes L-Stil, wobei er leider einen Fehler machte. Im L-Zeit unterliefen ihm am Schluß noch mal zwei Fehler, obwohl er mir ein gutes Gefühl vermittelte.

It´s Me xx ging nur im L-Stil, das ich mit 8,4 gewinnen konnte.

Hans Dampf war mit 7,8 im L-Stil platziert. Ebenso mit einer Fehlerfreien Runde im L-Zeit.

FRH Eskadia habe ich nur im M* an den Start gebracht, in dem wir fehlerfrei 4. wurden.

FRH Fantasia ging im selben M* genauso gut und war am Ende etwas schneller als Elsa, was den 3. Platz bedeutete.

FRH Llanero steigert seine Form und bestätigt dies im Wettkampf. Auch er war im M* fehlerfrei und wurde 6.

FRH Butts Avedon habe ich in Luhmühlen nicht gestartet. Ihm liegt der Wettkampf in der Halle nicht so sehr.

FRH Butts Leon befindet sich in der Aufbauphase und sollte in Luhmühlen auch noch nicht gestartet werden.

Somit war ich mit den Pferden ganz gut zufrieden, auch wenn sich hier und da noch mal ein Fehler eingeschlichen hat. Wir sind für die Saison jedenfalls gut auf- und eingestellt. Es kann losgehen…….

Jetzt ist etwas Zeit für die nächsten Aufgaben wie Gelände- und Konditionstraining. Die Saison startet dann am 3. Märzwochenende mit dem Nationenpreis-Turnier in Fontainbleau, wo nach jetzigem FRH Fantasia, FRH Llanero und It´s Me xx an den Start gehen werden. Evtl. rückt FRH Butts Avedon noch nach.

Euer Dibo


Bericht vom 10.02. aus Luhmühlen

Nachdem wir am letzen WE in Luhmühlen schon in der Dressur ganz erfolgreich waren, hatten Christin und ich die jungen Pferde heute mit zum Springturnier in Luhmühlen.

Mein schöner polnischer Vollblüter Barbados überzeugte auch hier auf ganzer Linie. In beiden Sppfpfg Kl. A ging er unter mir fehlerfrei und platzierte sich an 3. und 5. Stelle mit jeweils 8,0.

Coleman hatte leider in beiden Springen je einen Fehler, ging aber dennoch ganz zufriedenstellend und wurde mit 7,4 und 7,6 bewertet.

Wolfsmond war noch etwas zu eifrig, auch wenn man sein großes Talent gut erkennen konnte. Auch er hatte einen Fehler, wurde aber ebenfalls mit 7,8 sehr gut bewertet.

Christin hat Carlson zum ersten Mal mitgehabt und hatte mit 7,8 trotz eines Fehlers einen sehr guten Einstand.

Ebenfalls zwei mal einen Fehler hatte sie mit Guardi, der mit 7,4 und 7,6 ebenfalls gute Runden gelaufen ist.

Mit Corrida hatte sie im A-Springen noch einen Fehler, in ihrem ersten L ging die eifrige Stute aber fehlerfrei. Ihre Bewertungen lagen bei 7,5 und 7,3.



Trotz der leichten Fehler, die uns mit den Pferden hier und da noch unterlaufen sind, bin ich auch in dieser Disziplin mit dem Ergebnis der Winterarbeit recht zufrieden und wir haben damit eine gute Basis, auf die wir weiter aufbauen können.

Im Februar und März sind noch einige solcher Springturniere, bevor die Geländesaison mit den jungen am 09.04. in Luhmühlen beginnt. Die genauen Termine kann man unter dem Link des "Saisonplan Junge Pferde" auf der rechten Seite einsehen

Nächster Einsatz fast aller Pferde aus dem Stall ist zum Sp-Tu in Luhmühlen vom 21. – 23.02.

Euer Dibo


Bericht aus Luhmühlen vom 09.02.2014

Wie in jedem Jahr hat die Saison mit der Trainingskontrolle auf dem Dressur Turnier in Luhmühlen begonnen. Mit Hans Dampf und FRH Fantasia haben nur zwei meiner älteren Pferde teilgenommen. Hans war unter Nathalie in der L-Dr recht spannig und wenn er auch keine groben Fehler machte, so wirkte die ganze Vorstellung doch recht zusammengezogen. Eine gute Bewertung kam in diesem Jahr nicht dabei heraus. Viel besser gelang es meiner Dressur-Bereiterin mit Frieda. Die Stute ging korrekt mit Ausdruck und konnte die L-Dressur mit 7,6 gewinnen.

Bei den jungen Pferden hat sich bei mir im Bestand so einiges getan, so das ich kurzfristig die aktuellen Pferde noch mal näher beschreiben werde. In Luhmühlen hat Christin die beiden 5-jährigen Corrida und Coleman in der Drpfpfg Kl. A vorgestellt. Beide Pferde waren schon in der letzen Saison im Stall und Training und daher etwas bekannt. Solide und ordentliche Vorstellungen waren das Ziel und beide Pferde haben dies gezeigt. Corrida wurde mit 6,2, Coleman mit 6,7 bewertet, was noch zu einer Platzierung reichte. Mein neuer Lehrling Martin Obermeier hat zwei 5-jährige Neuzugänge geritten: Barbados und Carlsson. Mit 6,1 und 6,6 haben auch diese beiden jungen Wallache das gesteckte Ziel klar erreicht und damit die Winterarbeit bestätigt.

In der L-Dressur hat Christin noch Sam und B´Danny Boy geritten. Mit 7,5 und 7,0 wurde sie 2. und 3.. Mit Sam war sie darüber hinaus in der Kandaren L mit 7,2 auch noch platziert. Martin hat noch seine eigene Stute Elysee mitgehabt. Mit ihr war er in beiden A-Dressuren mit 7er Noten vorne platziert.

Susanna hatte sich im November schwer am Arm verletzt und konnte lange nicht reiten. Vor drei Tagen war der erste Versuch und das Gefühl so gut, das sie Alinas neues Pony Maddoxx in der A-Dressur vorstellte. Mit 6,9 wurde sie auf Anhieb 6. und wir wissen nun den Wallach etwas besser einzuschätzen, was unter anderem der Grund der Vorstellung unter Sanna war. Sie wird dies allerdings in Zukunft sicher noch öfter machen.

Alina selber hat ihre Ponystute Hulingshof´s Night Lady in der A und erstmals in einer L-Dressur gestartet. Die A konnte sie mit 7,8 gewinnen. In der L war Alina mit 6,8 gleich an 2. Stelle platziert.

Alles in Allem ein sehr guter Saisoneinstieg, der die Winterarbeit und den Stand der Arbeit von zu hause als gut beschreiben lässt.

Bereits am heutigen Montag sind wir mit der jungen Truppe beim Montagsclub der Springreiter in Luhmühlen unterwegs. Hier werden gestartet: Barbados, Carlsson, Corrida, Wolfsmond, Coleman und Guardi. Wie gesagt: Alle jungen und neuen Pferde werden in Kürze vorgestellt.

Euer Dibo


Liebe Leser meiner HP: Ich bin wieder da.

Ich weiß, daß ich euch lange vernachlässigt habe. Da ich aber meine Texte selber schreibe und euch auch immer wieder einen genaueren Einblick in die Geschehnisse rund um die Entwicklung meiner Pferde und dem VS Sport aus meinem Stall gewähren möchte, fehlte es mir in den letzen Monaten einfach an der nötigen Inspiration, meinen eigenen und vor allem euren Ansprüchen diesbezüglich gerecht zu werden. Deshalb habe ich mich mal einige Zeit rar gemacht.

Das soll nun wieder besser werden.

Es ist in der letzen Saison einiges passiert und die meisten Infos konntet ihr ja auch aus den euch bekannten Internetplattformen bekommen. Allerdings ist mir oft zugetragen worden, das euch der reine Ergebnisdienst nicht reicht. Es freut mich, das die Informationen und Gedanken zwischen den Zeilen, an denen ich euch habe teilhaben lassen, das war, was euch auch wirklich interessiert hat und was letztendlich meine Berichte auch ausgemacht hat. Ich möchte versuchen, diese Lücke in der allgemeinen Berichterstattung wieder zu schließen und damit werdet ihr in Zukunft auf meiner HP auch wieder mit den Informationen versorgt werden, die euch scheinbar in der letzen Saison ein wenig gefehlt haben.

Ich möchte jetzt nicht die ganzen Tu-Bericht seit dem letzen Wettkampf herunterschreiben. Gedanken und Entscheidungen über Start oder nicht Start, Gründe für Sieg oder Niederlage oder aber auch Kauf oder Verkauf von dem ein oder anderen Pferd fasse ich in der traditionellen Saisonanalyse 2013 und den Aussichten für 2014 zusammen.

Viel Spaß beim Lesen
Euer Dibo


FRH verlängert und erweitert die Unterstützung für meinen Stall

Der hannoversche Förderverein (FRH) wird mich auch weiterhin in der Ausbildung und Förderung hannoverscher Pferde unterstützen. Durch die Erfolge von meinen Nachwuchspferden Eskadia und Llanero im Jahr 2013 haben nun zwei weitere Pferden die Ehre, das Kürzel FRH zu tragen und signaliesieren damit auch die Stärke dieses Zuchtverbandes in der Vielseitigkeit.


Eine starke Basis – Garant für späteren Erfolges

In den Wintermonaten ist immer die Zeit der Ruhe und Erholung. Das heißt aber nicht, das ich mich zurücklehne und entspanne, sondern das ich mehr Zeit habe, voller Tatendrang nach neuen Talenten Ausschau zu halten und die Basis meines Turnierstalls und meiner ständigen Reiter aus dem Stall zu verstärken versuche. In diesem Winter sind mir wieder tolle junge Pferde angeboten und vorgestellt worden, von denen einige eine feste Box in Döhle bezogen haben. Eine überaus starke Kollektion an 5-jährigen Nachwuchspferden, die bereits im letzen Jahr durch Corrida und Coleman auf sich aufmerksam gemacht haben, wird 2014 bisher durch Barbados, Daisy Light und Hulingshofs Jogi erweitert. Nähre Infos findet ihr in Kürze in der Pferdeliste



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